"Sexualität beginnt nicht im Körper. Sie beginnt in der Erlaubnis, man selbst zu sein."
Esther Perel
Sexualtherapie für Frauen in Berlin und online - Wenn Lust, Nähe und Selbstkontakt verloren gehen
Sexuelle Unlust, Libidoverlust und die Frage:
"Wo bin ich geblieben?"
Viele Frauen kommen nicht in die Sexualtherapie, weil sie ein sexuelles Problem lösen möchten. Sie kommen, weil sie sich selbst nicht mehr erreichen.
Weil Lust verschwunden ist.
Weil Nähe anstrengend geworden ist.
Weil Sexualität sich nicht mehr lebendig anfühlt, sondern wie etwas, das funktionieren soll.
Manche Frauen erleben sexuelle Unlust oder Libidoverlust.
Andere haben Sex, obwohl sie eigentlich gar nicht möchten.
Wieder andere vermeiden Intimität vollständig, obwohl sie sich nach Nähe sehnen.
Nach außen sieht das oft unterschiedlich aus.
Im Inneren geht es häufig um dieselbe Frage:
Wo bin ich selbst in all dem geblieben?
Wenn Libidoverlust mehr bedeutet als fehlende Lust
Viele Frauen suchen nach Erklärungen für ihre Lustlosigkeit. Sie fragen sich, ob Hormone die Ursache sind.
Ob die Beziehung nicht mehr stimmt.
Ob sie ihren Partner oder ihre Partnerin nicht mehr attraktiv finden.
Ob mit ihnen etwas nicht stimmt.
Doch sexuelle Unlust entsteht häufig nicht isoliert.
Sie entsteht oft dort, wo Druck, Anpassung, Angst oder Überforderung über lange Zeit wichtiger geworden sind als die eigenen Bedürfnisse.
Lust verschwindet selten grundlos.
Sie verschwindet häufig dort, wo Menschen dauerhaft gegen sich selbst leben.
Wenn Sexualität zur Anpassungsleistung wird
Viele Frauen lernen früh, aufmerksam für die Bedürfnisse anderer zu sein.
Sie lernen, Erwartungen wahrzunehmen.
Sie lernen, Konflikte zu vermeiden.
Sie lernen, sich anzupassen.
Was häufig niemand vermittelt:
Die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen.
Die eigenen Grenzen wahrzunehmen.
Den eigenen Körper als etwas Eigenes zu erleben.
Sexualität wird dann nicht selten zu einer Form von Funktionieren.
Man erfüllt Erwartungen.
Man vermeidet Enttäuschung.
Man versucht, richtig zu sein.
Man versucht zu genügen.
Doch Sexualität verliert genau dort häufig ihre Lebendigkeit.
Scham, Angst und sexuelle Unsicherheit
Scham gehört zu den häufigsten Gründen, warum Frauen eine Sexualtherapie in Berlin aufsuchen.
Viele Frauen sprechen nicht über ihre Wünsche.
Nicht über ihre Fantasien.
Nicht über ihre Unsicherheiten.
Nicht über Ekel.
Nicht über Angst.
Nicht über das Gefühl, anders zu sein.
Nicht über die Sorge, abgelehnt oder verurteilt zu werden.
Scham erzeugt Schweigen.
Und Schweigen erzeugt Isolation.
Deshalb leiden viele Frauen deutlich länger, als sie müssten.
Sexualität als Kontrolle, Schutz oder Selbstwert
Nicht jede Sexualität entsteht aus Freiheit.
Manchmal wird Sexualität unbewusst genutzt, um Sicherheit herzustellen.
Um Nähe zu sichern.
Um Kontrolle zurückzugewinnen.
Um sich begehrenswert zu fühlen.
Um Macht zu erleben.
Oder um Angst nicht spüren zu müssen.
Diese Muster sind selten bewusst.
Und sie sind kein Zeichen von Schwäche.
Sie sind häufig Ausdruck von Erfahrungen, die irgendwann notwendig waren, um sich selbst zu schützen.
Problematisch werden sie erst dann, wenn sie heute Leiden verursachen.
Wenn Erfahrungen aus der Vergangenheit bis heute wirken
Belastende Beziehungserfahrungen, Grenzverletzungen, emotionale Verletzungen oder traumatische Erlebnisse können das sexuelle Erleben über viele Jahre beeinflussen.
Manche Frauen erleben Anspannung statt Entspannung.
Andere Rückzug statt Neugier.
Andere Ekel, Unsicherheit oder starke Kontrollbedürfnisse.
Oft entsteht dadurch der Eindruck, mit der eigenen Sexualität stimme etwas nicht.
Tatsächlich reagiert das Nervensystem häufig genau so, wie es gelernt hat zu reagieren.
Ein geschützter Raum für das, worüber viele Frauen nie sprechen
In meiner Praxis für Sexualtherapie in Berlin arbeite ich mit Frauen, die unter sexuellem Leidensdruck leiden und ihre Sexualität nicht länger nur verstehen, sondern wieder erleben möchten.
Die Behandlung erfolgt im Rahmen einer psychotherapeutischen, heilkundlichen Tätigkeit.
Viele Frauen kommen mit der Sorge, dass mit ihnen etwas nicht in Ordnung sei. Genau dort beginnt häufig die eigentliche Arbeit.
Denn es geht darum, die Zusammenhänge zwischen Sexualität, Scham, Angst, Beziehungserfahrungen, Selbstwert und Selbstkontakt besser zu verstehen.
Sexualtherapie für Paare
Sexuelle Schwierigkeiten betreffen nicht nur einzelne Menschen. Oftmals wirken sich Scham, unterschiedliche Bedürfnisse, Konflikte oder emotionale Distanz auch auf die Partnerschaft aus.
→ Mehr über Sexualtherapie für Paare
Das Erstgespräch
Im Erstgespräch geht es darum, deine aktuelle Situation einzuordnen und gemeinsam zu klären, ob eine sexualtherapeutische Behandlung in diesem Moment sinnvoll ist.
Dauer: 50 Minuten
Honorar: 130 €*
Rahmen einer Behandlung
Einzelsitzung Frauen: 60 Minuten
Honorar: 180 €*
Wenn du herausfinden möchtest, ob eine Sexualtherapie für Frauen in Berlin für dich der richtige Weg ist, melde dich gerne bei mir.
Alle Informationen zu Honorar, Videosprechstunde und organisatorischen Rahmenbedingungen findest du hier. ⮕ Kostenübersicht
*Die Behandlung erfolgt im Rahmen einer psychotherapeutischen, heilkundlichen Tätigkeit zur Prävention, Linderung oder Heilung psychischen Leidens. Die Leistung ist gemäß § 4 Nr. 14 Buchstabe A, UStG von der Umsatzsteuer befreit.
Praxis für Paartherapie, Sexualtherapie, Einzeltherapie in Berlin – Standort
Vanessa Paulick
Manteuffelstraße 60
10999 Berlin