
"Das merkwürdige Paradoxon besteht darin: Erst wenn ich mich so aktzeptiere, wie ich bin, kann ich mich verändern."
Carl R. Rogers
Qualifikation & therapeutische Arbeitsweise
Therapeutische Kompetenz entsteht dort, wo wissenschaftliche Fundierung, kontinuierliche Weiterbildung und eine wertschätzende Haltung aufeinandertreffen
Auf dieser Seite erfährst du mehr über meine therapeutische Haltung, meine Arbeitsweise, meine Qualifitkation sowie die wissenschaftlichen Grundlagen einer therapeutischen Tätigkeit.
Meine therapeutische Haltung
Beziehungen gehören zu den wichtigsten Bereichen unseres Lebens – und gleichzeitig zu den komplexesten. Konflikte, emotionale Distanz oder sexuelle Herausforderungen entstehen selten, weil Menschen sich zu wenig lieben. Häufig sind es unbewusste Beziehungsmuster, verletzte Bedürfnisse, Ängste oder festgefahrene Dynamiken, die dazu führen, dass sich Partnerinnen und Partner immer weiter voneinander entfernen.
Meine therapeutische Arbeit basiert auf der Überzeugung, dass nachhaltige Veränderung nicht durch Schuldzuweisungen oder einfache Ratschläge entsteht, sondern durch ein tiefes Verständnis der zugrunde liegenden psychischen, emotionalen und zwischenmenschlichen Prozesse. Deshalb geht es in meiner Arbeit nicht darum, schnelle Lösungen zu präsentieren, sondern gemeinsam die Ursachen hinter den sichtbaren Problemen zu verstehen und individuelle Wege zu entwickeln, die langfristig tragfähig sind.
Dabei verbinde ich systemische Paartherapie, moderne Sexualtherapie, klientenzentrierte Gesprächsführung sowie ausgewählte verhaltenstherapeutische Methoden zu einem integrativen therapeutischen Ansatz. Jede Beziehung und jeder Mensch bringen ihre eigene Geschichte mit – deshalb gibt es für mich keine standardisierten Lösungen, sondern ausschließlich eine Therapie, die sich an der individuellen Lebensrealität meiner Klientinnen und Klienten orientiert.
Im Mittelpunkt meiner therapeutischen Arbeit stehen Wertschätzung, Offenheit, wissenschaftlich fundiertes Arbeiten und eine klare therapeutische Haltung. Ich bin überzeugt, dass echte Veränderung dort beginnt, wo Menschen sich nicht länger verurteilen oder anpassen müssen, sondern lernen, sich selbst und ihre Beziehungen mit mehr Verständnis, Ehrlichkeit und Selbstverantwortung zu begegnen.
Mein Ziel ist es, einen therapeutischen Raum zu schaffen, in dem Menschen ihre Gedanken, Gefühle, Bedürfnisse und Beziehungsmuster besser verstehen, neue Perspektiven entwickeln und Beziehungen bewusst nach ihren eigenen Werten gestalten können – unabhängig davon, ob sie sich in einer Partnerschaft befinden oder sich zunächst selbst besser kennenlernen möchten.
Meine therapeutischen Schwerpunkte
Im Mittelpunkt meiner therapeutischen Arbeit stehen Beziehung, Bindung und Sexualität – drei Lebensbereiche, die eng miteinander verbunden sind und einen wesentlichen Einfluss auf unsere psychische Gesundheit, unser Wohlbefinden und unsere Lebensqualität haben.
Ich habe mich auf die psychotherapeutische Begleitung von Einzelpersonen, Frauen und Paaren spezialisiert, die ihre Beziehungen bewusster gestalten, wiederkehrende Konflikte verstehen oder ihre Sexualität selbstbestimmter erleben möchten. Dabei arbeite ich mit Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen und Beziehungsformen – unabhängig davon, ob sie in einer monogamen, offenen oder anderen partnerschaftlichen Konstellation leben.
Paartherapie
Ein Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Paartherapie im Rahmen einer psychotherapeutischen Behandlung. Ich begleite Paare unter anderem bei wiederkehrenden Konflikten, Kommunikationsproblemen, emotionaler Distanz, Vertrauensbrüchen, Affären, unterschiedlichen Bedürfnissen sowie belastenden Beziehungsmustern. Ziel ist es, die zugrunde liegenden Dynamiken besser zu verstehen und gemeinsam neue Möglichkeiten für Verbindung, Verständnis und Entwicklung zu erarbeiten.
Sexualtherapie
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Sexualtherapie. Ich begleite Frauen und Paare bei sexuellen Fragestellungen wie Lustlosigkeit, unterschiedlichen sexuellen Bedürfnissen, Orgasmusschwierigkeiten, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, sexuellen Funktionsstörungen sowie Unsicherheiten im Erleben der eigenen Sexualität. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Optimierung sexueller Leistung, sondern die Entwicklung einer authentischen, selbstbestimmten und individuell stimmigen Sexualität.
Einzeltherapie
Auch in der Einzeltherapie arbeite ich mit Menschen, die ihre Beziehung zu sich selbst und zu anderen besser verstehen möchten. Häufig stehen Themen wie Bindungs- und Verlustängste, Selbstwert, emotionale Abhängigkeit, Trennungen, Beziehungserfahrungen oder persönliche Entwicklungsprozesse im Vordergrund. Die therapeutische Arbeit bietet Raum, innere Muster zu erkennen, neue Perspektiven zu entwickeln und nachhaltige Veränderungen anzustoßen.
Meine Arbeitsweise
Jede therapeutische Begleitung ist so individuell wie der Mensch, der mir gegenübersitzt. Deshalb arbeite ich nicht nach einem starren Behandlungsschema und folge keinem standardisierten Ablauf. Stattdessen orientiert sich jede Therapie an der persönlichen Lebensgeschichte, den aktuellen Belastungen, den vorhandenen Ressourcen sowie den individuellen Zielen meiner Klientinnen und Klienten.
Meine therapeutische Arbeit verfolgt einen integrativen Ansatz. Das bedeutet, dass ich wissenschaftlich fundierte Methoden unterschiedlicher psychotherapeutischer Schulen miteinander verbinde und sie individuell auf die jeweilige Fragestellung abstimme. Im Mittelpunkt stehen dabei systemische, klientenzentrierte, sexualtherapeutische und ausgewählte verhaltenstherapeutische Ansätze.
Die systemische Perspektive ermöglicht es, psychische Belastungen und Beziehungskonflikte nicht isoliert zu betrachten, sondern im Zusammenhang mit biografischen Erfahrungen, Beziehungsmustern, Kommunikation und dem jeweiligen Lebenskontext zu verstehen. Gerade in der Paartherapie und Sexualtherapie eröffnet dieser Blick häufig neue Perspektiven auf festgefahrene Dynamiken.
Ebenso wichtig ist für mich die klientenzentrierte Grundhaltung nach Carl Rogers. Wertschätzung, Empathie und Echtheit bilden die Grundlage jeder therapeutischen Beziehung. Veränderung entsteht aus meiner Sicht nicht durch Bewertung oder Druck, sondern dort, wo Menschen sich verstanden fühlen und die Möglichkeit erhalten, sich ehrlich mit ihren Gedanken, Gefühlen und Bedürfnissen auseinanderzusetzen.
In der Sexualtherapie berücksichtige ich sowohl biologische als auch psychologische, partnerschaftliche und gesellschaftliche Einflussfaktoren. Sexualität entsteht niemals losgelöst vom Menschen selbst. Sie wird unter anderem von Bindungserfahrungen, Kommunikation, Selbstwert, Stress, Scham, Beziehungserfahrungen und individuellen Lebensumständen beeinflusst. Deshalb betrachte ich sexuelle Schwierigkeiten stets im Gesamtkontext des Menschen und seiner Beziehung.
Mein therapeutisches Vorgehen ist geprägt von einer wissenschaftlich fundierten, ressourcenorientierten und gleichzeitig alltagsnahen Arbeitsweise. Ziel meiner Arbeit ist nicht, Menschen vorgefertigte Lösungen anzubieten, sondern sie dabei zu unterstützen, ihre eigenen Antworten zu entwickeln und Entscheidungen zu treffen, die zu ihrer Persönlichkeit, ihren Werten und ihrer Lebensrealität passen.

Ausbildung & Qualifikation
Die Grundlage meiner therapeutischen Tätigkeit bildet die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.
Zur Vorbereitung auf die amtsärztliche Überprüfung absolvierte ich von 2023 bis 2025 einen zweijährigen Vorbereitungslehrgang mit den Schwerpunkten Psychopathologie, klinische Psychologie, Diagnostik sowie psychotherapeutische Grundlagen. Die amtsärztliche Überprüfung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie legte ich im Mai 2025 erfolgreich ab.
Bereits seit 2017 beschäftige ich mich im beruflichen Kontext intensiv mit psychologischen, pädagogischen und zwischenmenschlichen Fragestellungen. Die langjährige Arbeit mit Menschen sowie die kontinuierliche Auseinandersetzung mit menschlichem Erleben, Verhalten und Entwicklung bilden eine wichtige Grundlage meines heutigen therapeutischen Verständnisses.
Während meiner Ausbildung entwickelte sich mein fachlicher Schwerpunkt auf die Bereiche Paartherapie, Sexualtherapie sowie die psychotherapeutische Begleitung von Menschen mit belastenden Beziehungsmustern und sexuellen Fragestellungen. Seitdem vertiefe ich diese Spezialisierung kontinuierlich durch umfangreiche Fachliteratur, Fortbildungen und die intensive Auseinandersetzung mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Meine therapeutische Tätigkeit basiert sowohl auf einer fundierten psychotherapeutischen Ausbildung als auch auf langjähriger Erfahrung in der Arbeit mit Menschen. Mein Anspruch ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse kontinuierlich in die praktische therapeutische Arbeit zu integrieren und fachliche Kompetenz mit einer reflektierten, wertschätzenden und verantwortungsvollen therapeutischen Haltung zu verbinden.
Fachliche Orientierung
Meine therapeutische Arbeit orientiert sich an wissenschaftlich fundierten Konzepten der modernen Psychotherapie, Paartherapie und Sexualtherapie. Dabei verstehe ich Therapie nicht als starres Verfahren, sondern als einen kontinuierlichen Lernprozess, der sich an aktueller Forschung und bewährten therapeutischen Modellen orientiert.
Besonders geprägt haben mich die Arbeiten von David Schnarch, Esther Perel, Prof. Dr. Uwe Hartmann, Emily Nagoski, Ulrich Clement, Sue Johnson, Arist von Schlippe, Jochen Schweitzer, Jennifer Wild, Katharina Klees sowie weiteren Autorinnen und Autoren aus den Bereichen Psychotherapie, Bindungsforschung, Sexualwissenschaft und Paartherapie.
Ihre unterschiedlichen Perspektiven ergänzen sich in meiner therapeutischen Arbeit. Sie ermöglichen einen differenzierten Blick auf Beziehungskonflikte, Kommunikation, Bindungsmuster, sexuelle Gesundheit, emotionale Entwicklung und psychische Belastungen. Dabei übernehme ich keine therapeutische Schule unverändert, sondern verbinde wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse verschiedener Ansätze zu einer individuellen, auf den jeweiligen Menschen abgestimmten Arbeitsweise.
Mir ist wichtig, therapeutische Entscheidungen nicht auf persönliche Überzeugungen oder kurzfristige Trends zu stützen, sondern auf nachvollziehbare psychologische Modelle, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und die individuellen Bedürfnisse meiner Klientinnen und Klienten. Gleichzeitig bleibt jede Therapie ein inidividueller Prozress, der sicht nicht an starren Konzepten, sondern am Menschen orienntiert.
Kontinuierliche Weiterbildung
Psychotherapie, Paartherapie und Sexualtherapie entwickeln sich kontinuierlich weiter. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse, Forschungsergebnisse und therapeutische Konzepte tragen dazu bei, psychische Belastungen und zwischenmenschliche Dynamiken immer differenzierter zu verstehen.
Aus diesem Grund betrachte ich fachliche Weiterbildung als einen selbstverständlichen Bestandteil meiner therapeutischen Arbeit. Ich bilde mich regelmäßig durch aktuelle Fachliteratur, Fortbildungen und den fachlichen Austausch weiter, um wissenschaftliche Erkenntnisse kontinuierlich in meine therapeutische Praxis zu integrieren.
Mein Anspruch ist es, meinen Klientinnen und Klienten eine therapeutische Begleitung anzubieten, die fachlich fundiert, wissenschaftlich orientiert und gleichzeitig individuell auf ihre persönliche Lebenssituation abgestimmt ist.
Für wen ist meine therapeutische Arbeit geeignet?
Mein therapeutisches Angebot richtet sich an Erwachsene, die sich professionelle Unterstützung bei psychischen Belastungen, Beziehungskonflikten oder sexuellen Fragestellungen wünschen. Unabhängig davon, ob Sie alleine oder als Paar in die Praxis kommen, steht immer Ihre individuelle Lebenssituation im Mittelpunkt der therapeutischen Arbeit.
Eine psychotherapeutische Begleitung kann unter anderem sinnvoll sein bei:
• wiederkehrenden Konflikten in der Partnerschaft
• Kommunikationsproblemen und emotionaler Distanz
• Vertrauensbrüchen oder Affären
• Bindungsängsten und Verlustängsten
• Trennungsgedanken oder belastenden Beziehungsmustern
• Schwierigkeiten, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen oder auszusprechen
• sexueller Unlust oder unterschiedlichen sexuellen Bedürfnissen
• Orgasmusschwierigkeiten
• Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
• sexuellen Funktionsstörungen
• Scham, Unsicherheit oder belastenden Erfahrungen im Zusammenhang mit Sexualität
• Selbstwertproblemen oder emotionaler Abhängigkeit
• persönlichen Entwicklungs- und Veränderungsprozessen
Jeder Mensch erlebt Belastungen unterschiedlich. Deshalb geht es in der Therapie nicht darum, Probleme miteinander zu vergleichen oder vorschnell einzuordnen. Entscheidend ist vielmehr, ob Sie unter Ihrer aktuellen Situation leiden und den Wunsch nach Veränderung verspüren. Therapie beginnt dort, wo Menschen bereit sind, sich selbst und ihren bisherigen Mustern mit Offenheit zu begegnen.
Was mir in der Therapie wichtig ist
Eine erfolgreiche Therapie lebt nicht allein von Methoden oder theoretischen Konzepten. Entscheidend ist die therapeutische Beziehung – geprägt von Vertrauen, Offenheit, gegenseitigem Respekt und einer Atmosphäre, in der auch schwierige Gedanken, Gefühle und Themen ihren Platz haben dürfen.
Mir ist wichtig, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Ich verstehe mich weder als Ratgeberin noch als jemand, der fertige Antworten vorgibt. Vielmehr sehe ich meine Aufgabe darin, psychologische Zusammenhänge verständlich zu machen, Orientierung zu geben und einen therapeutischen Prozess zu begleiten, in dem neue Perspektiven entstehen können.
Dabei dürfen auch unangenehme Themen ausgesprochen werden. Konflikte, Scham, Unsicherheit, Wut, Angst oder Ambivalenz gehören ebenso zum Menschsein wie Liebe, Nähe und Verbundenheit. Therapie bedeutet für mich nicht, diese Gefühle zu vermeiden, sondern ihnen mit Verständnis, Klarheit und Mitgefühl zu begegnen.
Ich bin überzeugt, dass nachhaltige Veränderung dort entsteht, wo Menschen beginnen, ihre eigenen Muster zu erkennen, Verantwortung für das eigene Erleben zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen, die ihrer Persönlichkeit, ihren Werten und ihren Bedürfnissen entsprechen. Genau dafür möchte ich einen geschützten therapeutischen Rahmen schaffen.